Tierschützer erheben schwere Vorwürfe gegen WM-Gastgeber Marokko

Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 werden gegen Marokko alarmierende Vorwürfe laut. Verschiedene Tierschutzorganisationen berichten von massiven Eingriffen gegen die Straßenhundepopulation in mehreren großen Städten des nordafrikanischen Landes.
Nach Angaben der Aktivisten sind insbesondere die Metropolen Rabat, Fes und Marrakesch betroffen. Dort sollen koordinierte Maßnahmen zur Dezimierung von Straßenhunden stattfinden, die mit den Vorbereitungen auf das Turnier in Verbindung gebracht werden.
Die marokkanische Regierung weist die Vorwürfe der Tierschützer jedoch entschieden ab und bestreitet die berichteten Vorgänge. Ein offizieller Standpunkt zu den konkreten Tierschutz-Anschuldigungen liegt bislang nicht vor.
Die Kontroverse wirft ein kritisches Licht auf die Ausrichtung der kommenden Weltmeisterschaft und zieht globale Aufmerksamkeit für die Belange des Tierschutzes in der Region auf sich.
Quelle: www.n-tv.de


