Spaniens Ligapräsident attackiert FIFA-Chef Infantino scharf
Die Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino reißt nicht ab. Der spanische Ligaboss Luis Rubiales hat sich nun mit deutlichen Worten zu Wort gemeldet und übt scharfe Kritik an der Amtsführung des Schweizers.
Rubiales wirft Infantino vor, dass dessen Entscheidungen ein grundlegendes Problem in der internationalen Fußball-Governance offenbaren. Der Spanier spricht von einem “an der Wurzel kranken System” und sieht durch die Politik des FIFA-Präsidenten erhebliche Schäden für den Fußball weltweit entstehen.
Der Streit zwischen europäischen Funktionären und der FIFA-Führung um Infantino dauert schon länger an. Immer wieder geraten die Reformpläne und Entscheidungen des Weltverbandschefs in die Kritik von etablierten Ligabosses und Verbandsfunktionären. Rubiales stellt sich damit in die Reihe derjenigen, die Infantino keine weitere Amtszeit gönnen wollen.
Die Debatte zeigt die tiefe Zerreißprobe, in der sich die internationale Fußball-Struktur offenbar befindet. Während Infantino seine Reformen weiterverfolgt, wächst die Opposition gegen seinen Kurs im europäischen Fußball-Establishment.
Quelle: www.n-tv.de


