Lückenkemper knüpft nach EM-Enttäuschung wieder an Erfolg an

Ein Zeckenbiss kostete Gina Lückenkemper ihre erhoffte Nominierung für das EM-Finale über 100 Meter. Die Sprinterin aus Berlin verpasste damit die Chance, zum vierten Mal in Serie über diese Distanz ins Endrennen einzuziehen. Statt in Selbstmitleid zu versinken, zeigt die deutsche Leichtathletin jedoch Kampfgeist und Tatkraft.
Die Berliner Sprinterinnen gehören traditionell zur Weltspitze. Lückenkemper wollte diese Tradition in Rom fortsetzen und erneut auf dem großen internationalen Parkett glänzen. Allerdings spielte die Natur nicht mit – eine Infektion durch einen Zeckenbiss bremste die 27-Jährige unglücklich aus und verhinderte ihre Teilnahme am Finale.
Besonders frustrierend ist für Lückenkemper, dass eine solch triviale Ursache einem großen sportlichen Ziel im Weg stand. Das EM-Finale zu erreichen war ein realistisches und berechtigtes Anliegen gewesen. Doch gerade im Spitzensport können solche Widrigkeiten über Erfolg und Misserfolg entscheiden.
Statt sich von der Enttäuschung entmutigen zu lassen, richtet Lückenkemper ihren Blick bereits wieder nach vorne. Mit großer Zielstrebigkeit und neuem Selbstvertrauen plant sie die nächsten Schritte ihrer Karriere. Der Rückschlag soll nur eine vorübergehende Episode bleiben – die nächsten Chancen warten bereits.
Quelle: www.n-tv.de


