Infantino weist Kritik ab: Fifa-Chef empfiehlt Kontrahenten Meditation und Gebet

Fifa-Präsident Gianni Infantino sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert, reagiert darauf aber ungewöhnlich defensiv. Statt sich mit den Vorwürfen auseinanderzusetzen, empfahl der Weltverbandschef seinen Kritikern jüngst, sich lieber der Meditation oder dem Gebet zu widmen.
Die Anlässe für die Kontroversen sind vielfältig. Zunächst sorgte Infantinos enge Verbindung zu US-Präsident Donald Trump für Aufsehen. Hinzu kommen die heftig kritisierten Ticketpreise für die Weltmeisterschaft, die viele Fans als übertrieben empfinden. Ein weiterer Konfliktpunkt ist der Fall Balogun, der ebenfalls zu Diskussionen über die Fifa-Politik führte.
Beobachter hätten angesichts dieser Häufung von Problemen mit einer Phase der Selbstkritik gerechnet. Doch Infantino wählte einen anderen Weg: Der 54-Jährige teilte vielmehr in einem Rundumschlag gegen alle aus, die seine Amtsführung infrage stellen. Seine Reaktion zeigt wenig Verständnis für die berechtigten Anliegen der Kritiker und signalisiert stattdessen Unumgänglichkeit.
Quelle: www.spiegel.de



