Infantino wehrt sich gegen Vorwürfe mit scharfer Gegenattacke

Fifa-Präsident Gianni Infantino sieht sich derzeit mehreren Kritikpunkten ausgesetzt. Neben Diskussionen über seine Nähe zu US-Präsident Donald Trump und den umstrittenen Ticketpreisen bei der Weltmeisterschaft steht insbesondere der Fall des Nationalspielers Jonathan Balogun im Fokus der öffentlichen Debatte.
Statt sich mit den Vorwürfen auseinanderzusetzen und einer möglichen Selbstkritik nachzugehen, reagiert der Weltverbandschef mit einer offensiven Strategie. Infantino richtet scharfe Gegenvorwürfe gegen seine Kritiker und geht in die Offensive. Damit folgt der Funktionär seinem bekannten Muster, sich Angriffen entgegenzustellen, anstatt innezuhalten und die Kritik differenziert zu betrachten.
Die Reaktion des Fifa-Bosses zeigt einmal mehr, dass Debatten mit dem obersten Verband unter seiner Führung häufig konfrontativ und wenig konstruktiv verlaufen. Für Beobachter wird damit deutlich, dass eine Aufarbeitung der verschiedenen Kontroversen in absehbarer Zeit wohl nicht zu erwarten ist.
Quelle: www.spiegel.de



