Infantino bekennt sich zu Fehlern – UEFA bleibt unbeugsam bei ihrer Haltung

Gianni Infantino räumt Versäumnisse bei seinem gescheiterten Plan zur WM-Finanzierung ein. Der FIFA-Präsident zeigt sich selbstkritisch gegenüber dem ehrgeizigen Vorhaben, das nicht die erhoffte Unterstützung erhalten hatte. Dennoch kommt für den 54-Jährigen ein Rückzug von seinem Posten nicht in Frage.
Aus europäischen Gefilden folgt eine unmissverständliche Reaktion. Die UEFA signalisiert deutlich, dass die eingestandenen Fehler an ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem Investorenprojekt nichts ändern. Der europäische Fußball-Verband bleibt dabei, seinen kritischen Kurs beizubehalten.
Der Schlagabtausch verdeutlicht die tiefe Kluft zwischen dem FIFA-Chef und den europäischen Funktionären. Während Infantino versucht, das gescheiterte Vorhaben zu verarbeiten und bei seinem Amt zu bleiben, lehnt die UEFA kategorisch ab und lässt keinen Raum für Kompromisse. Die Auseinandersetzung zeigt, wie fragmentiert die Weltfußball-Führung derzeit ist.
Quelle: www.t-online.de


