Grindel zweifelt an erneuter Kandidatur Infantinos

Der langjährige DFB-Vorsitzende Reinhard Grindel hält eine Wiederkandidatur des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino für unwahrscheinlich. Der ehemalige Funktionär äußert sich skeptisch, ob der italienisch-schweizer Funktionär erneut das höchste Amt des Weltfußballverbandes anstreben wird.
Grindel kritisiert zudem die jüngste Versammlung des FIFA-Verbandes in der marokkanischen Hauptstadt Rabat scharf. Der ehemals mächtige Mann des Deutschen Fußball-Bundes findet deutliche Worte für die Vorgänge bei diesem Treffen und beurteilt die dortigen Abläufe als problematisch.
Mit seiner Einschätzung positioniert sich Grindel gegen die bisherige Amtsführung Infantinos und scheint davon auszugehen, dass sich neue Kandidaten für die FIFA-Führung in Position bringen könnten. Die genauen Gründe für seine Skepsis bezüglich einer erneuten Kandidatur Infantinos bleibt der Ex-DFB-Chef jedoch offen.
Quelle: www.t-online.de

