Armstrong kritisiert nächtliche Dopingkontrollen: Debatte um Menschenrechte in der Tour

Die nächtlichen Dopingkontrollen bei der Tour de France sorgen für Unmut in der Radsport-Szene. Lance Armstrong, der ehemalige amerikanische Radrennfahrer, hat sich zu den Überprüchungen geäußert und kritisiert diese scharf. Der Texaner sieht in dem Vorgehen der Kontrolleure einen Verstoß gegen grundlegende Menschenrechte.
Der Hintergrund: Mitfavorit Jonas Vingegaard schied vorzeitig aus dem Rennen aus, nachdem er offenbar intensiven nächtlichen Kontrollen ausgesetzt war. Armstrong reagierte mit deutlichen Worten auf diese Praxis und drückte seine Befremdung über die Handhabe aus. Seine Aussage deutet darauf hin, dass der einstige Profi die zeitliche Gestaltung der Kontrollen kritisch hinterfragt.
Armstrongs eigene Vergangenheit ist eng mit dem Thema Doping verknüpft. Dem Kalifornien-Radrennfahrer wurden einst alle sieben Tour-de-France-Siege aufgrund von Dopingverstößen aberkannt. Aus dieser Position heraus äußert sich der heute 53-Jährige zu den gegenwärtigen Kontrollmaßnahmen und setzt einen kritischen Akzent in der Diskussion um faire Bedingungen im Profiradsport.
Quelle: www.n-tv.de
