Deutsches Drama bei der Schwimm-EM: Rekorde ohne volle Belohnung

Bei der Europameisterschaft im Schwimmen in Paris ereignete sich ein ungewöhnliches Szenario: Sowohl die Männer- als auch die Frauenstaffel des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) verbesserten bei den 4×200 Meter Freistil ihre jeweiligen Landesrekorde – doch nur die Herren konnten sich eine Medaille sichern.
Die deutsche Frauenstaffel scheiterte trotz ihrer beeindruckenden Leistung und der neuen Bestmarke daran, aufs Podium zu gelangen. Die Konkurrenz aus anderen Nationen bewies auf dieser Strecke jedoch noch mehr Stärke und ließ das Team um die Schwimmerinnen ohne Edelmetall zurück.
Im Gegensatz dazu gelang es den Herren, ihre nationale Rekordzeit in eine EM-Medaille umzuwandeln. Mit ihrer überzeugenden Vorstellung über die vier Bahnen à 200 Meter sicherten sich die deutschen Männer einen Platz auf dem Siegertreppchen in der französischen Hauptstadt.
Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass höchste persönliche Leistungen im internationalen Spitzensport nicht automatisch mit Medaillengewinnen gleichzusetzen sind – die Konkurrenz schläft nicht und bringt teilweise noch etwas mehr auf die Strecke.
Quelle: www.n-tv.de



