Südkoreas Fußballverband in neuer Affäre: Bezahlte Massagesalon-Besuche für Schiedsrichter

Der südkoreanische Fußballverband KFA gerät immer tiefer in Turbulenzen. Nach der enttäuschenden Bilanz bei der Weltmeisterschaft folgt nun ein neuer Skandal, der die Integrität des Verbandes in Frage stellt.
Wie verschiedene Medienberichte übereinstimmend berichten, soll die KFA Schiedsrichtern Besuche in speziellen Massagesalons finanziert haben. Besonders brisant: Diese Zahlungen sollen auch kurz vor einem bedeutsamen WM-Qualifikationsspiel stattgefunden haben.
Der südkoreanische Fußballverband befindet sich damit in einer schwerwiegenden Vertrauenskrise. Die Vorwürfe deuten auf eine mögliche Beeinflussung von Schiedsrichtern hin und könnten erhebliche Konsequenzen für den Verband mit sich bringen. Die Causa reiht sich in eine Serie von Problemen ein, die das südkoreanische Fußball-Establishment seit dem enttäuschenden WM-Auftritt beschäftigen.
Wie der Verband auf diese schwerwiegenden Vorwürfe reagiert und welche Konsequenzen diese nach sich ziehen werden, bleibt abzuwarten. Die Affäre könnte weitreichende Folgen für die Glaubwürdigkeit und Organisation des südkoreanischen Fußballs haben.
Quelle: www.spiegel.de

