Blatter empfiehlt Norwegin als FIFA-Präsidentin

Joseph Blatter nutzt erneut die Gelegenheit, um seinem Nachfolger Gianni Infantino Kritik entgegenzubringen. Der langjährige ehemalige Präsident des Weltfußball-Verbandes äußert sich öffentlich unzufrieden mit der Amtsführung Infantinos und unterbreitet einen konkreten Alternativvorschlag.
Der Schweizer hat die norwegische Fußballmanagerin Lise Klaveness als potenzielle neue Führungsperson für die FIFA ins Gespräch gebracht. Mit diesem Vorschlag positioniert sich Blatter deutlich gegen die aktuelle Verbandsspitze und sucht nach neuen Wegen für die Zukunft der internationalen Fußball-Körperschaft.
Blatter ist nicht der einzige Kritiker der gegenwärtigen Lage bei der FIFA. Auch innerhalb des Verbandes mehren sich die Stimmen, die Distanz zu Infantino schaffen. Ein FIFA-Direktor ist nach Medienberichten ebenfalls auf Abstand zum amtierenden Präsidenten gegangen und signalisiert damit wachsende Unzufriedenheit in Führungskreisen.
Die Vorschläge Blatters deuten auf tiefere Spannungen innerhalb der Fußball-Hierarchie hin und werfen Fragen zur zukünftigen Ausrichtung des Weltverbandes auf.
Quelle: www.n-tv.de


